Inhalt
Behandlung der diabetischen Polyneuropathie
Allgemeine Behandlung
Optimierte Blutzuckerspiegel
Je häufiger der Blutzucker die Normalgrenze überschreitet, desto größer ist das Risiko, eine Neuropathie zu entwickeln. Dabei sind nicht nur Typ-1-Diabetiker, die sich Insulin spritzen müssen, gefährdet. Auch bei Patienten mit so genanntem "Alterszucker" (Typ-2-Diabetes) sind bei schlechter Einstellung des Blutzuckerspiegels Nervenschäden vorprogrammiert.
Die Behandlung der diabetischen Polyneuropathie zielt zunächst darauf ab, den Blutzuckerspiegel zu senken, um ein weiteres Fortschreiten der Nervenschädigungen zu verhindern. Dazu ist eine konsequente medikamentöse Behandlung mit entsprechenden Langzeitkontrollen nötig. Auch der Abbau von Übergewicht und körperliche Betätigung fördern die Blutzuckersenkung.
Krankengymnastik/Fußpflege
Eine weitere wichtige Säule zur Vorbeugung und Behandlung diabetischer
Polyneuropathien ist die regelmäßige und professionelle Krankengymnastik.
So kann die Durchblutung der Extremitäten erhalten und angeregt werden.
Außerdem sollte sich eine Fachkraft um Ihre Fußpflege kümmern.
Häufig sind Verletzungen durch selbst durchgeführte Fußpflege
der Ausgangspunkt für Amputationen!
Schmerztherapie
Gegen die Schmerzen bei diabetischer Polyneuropathie hilft nur eine spezielle Schmerztherapie. Häufig ist eine Kombination aus verschiedenen Medikamenten notwendig:
- Vor allem Antikonvulsiva und Antidepressiva haben sich seit langem in der Therapie neuropathischer Schmerzen bewährt.
- Zur örtlichen Behandlung auf der Haut (jedoch nicht länger als acht Wochen), eignet sich eine Creme mit Inhaltsstoffen der Chilischote, die lokal die Schmerzempfänglichkeit herabsetzt.
Mehr zur Behandlung
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