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Komplexes regionales Schmerzsyndrom
Das komplexe regionale Schmerzsyndrom, abgekürzt CRP, betrifft Arme oder Beine. Nach einer Verletzung der Weichteile, oder des Knochens, aber auch nach einer längeren Ruhigstellung z. B. durch einen Gips, kommt es zu anhaltenden Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und häufig auch einer Überempfindlichkeit der Haut. Zumeist findet man auch eine Schwellung, Rötung und Überwärmung des betroffenen Gewebes. Man nimmt an, dass eine Störung der Schmerzmeldung aus dem verletzten Gewebe zum Gehirn der Auslöser ist.
Ursachen einer solchen Verletzung können sein:
- banale Verletzungen (z. B. Bienenstich)
- Gelenkverstauchungen
- Quetschungen
- Knochenbrüche (am häufigsten bei Unterarmbrüchen)
- Andauernde Reizzustände (z. B. Tennisellenbogen)
Die Schmerzen äußern sich spontan, brennend und als unangenehmes Missempfinden, z. B. bei leichten Berührungen.
Behandlung der Schmerzen
Der Erfolg der Behandlung hängt entscheidend vom frühzeitigen Beginn der Therapie ab. In erster Linie erfolgt die Behandlung je nach Stadium mit Ruhigstellung, Physiotherapie und physikalischen Behandlungen. Zusätzlich werden Medikamente wie
- einfache Schmerzmittel
- Kortison
- manche Antikonvulsiva
- manche Antidepressiva
- und Opioide
verwendet.
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