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Antikonvulsiva

Antiepileptika, auch Antikonvulsiva genannt, sind krampflösende bzw. krampfverhindernde Substanzen, die eigentlich zur Therapie von Epilepsien eingesetzt werden. Es hat sich aber herausgestellt, dass Antikonvulsiva nicht nur bei Epilepsie, sondern auch bei neuropathischen Schmerzen ausgezeichnet helfen.

Gemeinsame Entstehungs-Mechanismen

Die Entstehung neuropathischer Schmerzen und epileptischer Anfälle weist einige Gemeinsamkeiten auf: Bei beiden kommt es zu übererregbaren Nervenzellen mit übermäßiger Aussendung von Nervenimpulsen. Antiepileptika stabilisieren diese Nervenzellen und hindern sie so daran, ständig Nervenimpulse auszusenden.

Hier wirken Antikonvulsiva besonders gut

Die gute Schmerzwirkung von Antikonvulsiva hat sich seit Jahren in der Therapie von neuropathischen Schmerzen bewährt. Besonders brennende, einschießende Schmerzen und Berührungsempfindlichkeit können sehr gut beeinflusst werden.

Antikonvulsiva auch bei begleitenden Schlafstörungen und Ängsten

Nicht selten leiden Patienten mit Schmerzen auch unter Schlafstörungen, Ängsten und Anspannungsgefühlen. Hier können neuere Präparate helfen: Einige neuere Antikonvulsiva wirken nicht nur gut gegen die Schmerzen, sondern haben auch eine schlaffördernde und angstlösende Wirkung. Dabei werden sie in der Regel sehr gut vertragen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!